FDP Stadtverband Ginsheim-Gustavsburg

Liberale in der Mainspitze

Pressemeldung vom 25.10.2018:

Peter Engemann

Peter Engemann,
„Ausdauerläufer der Liberalen“,
wie ihn ein Journalist nannte,
tritt für die FDP im Wahlkreis 47 erneut als Direktkandidat an

Die Liberalen Ginsheim-Gustavsburg unterstützen ihren Kandidaten mit der Werbung „Beide Stimmen für die FDP“, wohl wissend, dass Engemann auf Platz 35 der Landesliste keine Chance auf den Direkteinzug in den Landtag hat.

Aber: Für den seit 2004 amtierenden Kreisvorsitzenden sind vor allem zwei Themen besonders wichtig: frühkindliche Bildung und Ausbau der Infrastruktur. Hier ist er der Meinung: „Der Kreis Groß-Gerau wächst schneller, als man gucken kann“ – aber weder die Straßen noch der öffentliche Nahverkehr hielten Schritt. Er würde lieber mehr Geld in den ÖPNV investieren statt in Klagen gegen den Flughafen. Auch die digitale Infrastruktur sieht er im argen: „Es kann nicht sein, dass man in Sichtweite des Flughafens keinen Handyempfang hat,“ sagte er auf Interviewfragen zur Landtagswahl.

Er sieht die Deutsche Bahn immer als die bessere Alternative auf allen innerdeutschen Strecken. Die Flugpreise sind nach seiner Meinung viel zu niedrig, die Allgemeinheit trage hier die Belastungen.

Es sollte keine Rolle spielen, aus welchem sozialen Umfeld ein Kind kommt, alle Schulkinder sollten die gleichen Chancen erhalten. Nur habe er bei der Inklusion sehr oft das Gefühl, daß dafür die nötigen Mittel nicht bereit gestellt würden und alle wollten viel zu viel zu schnell. Und die Lehrer seien überfordert.

Im Tollhaus sei inzwischen die Diesel-Diskussion gelandet; der Rohrkrepierer der Saison sei doch die Ankündigung von Merkel, sie wolle im Bundestag die Grenzwerte so verändern, daß die Verwaltungsgerichte keine Fahrverbote mehr erlassen dürften. Damit habe sie ja wohl Freund und Feind gegen sich aufgebracht. Entsetzt über diesen Alleingang dürfte ihr Parteifreund Volker Bouffier nicht allein gewesen sein. Aber kurz danach schaltete sie ja den Rückwärtsgang ein. Engemann ist sich mit Präsidiumsmitglied Theurer einig: „Mit diesem Bluff kann vielleicht Merkerls Kanzlerschaft über den Wahltag in Hessen gerettet werden, die Stadt Frankfurt aber nicht vor Fahrverboten.“

Engemann macht folgende Rechnung auf: Der Grenzwert für Stickoxide (NOx) wurde vom Gesetzgeber jetzt einfach mal auf 40 Mikrogramm (mcg) pro Kubikmeter festgelegt. Dieser Grenzwert darf auf öffentlichen Straßen nur an wenigen Tagen im Jahr überschritten werden und führt sonst zum Fahrverbot für ältere Dieselfahrzeuge. Aber – jetzt kommt’s: der Grenzwert am Arbeitsplatz liegt in Deutschland bei 950 (!) mcg … und in der Schweiz sogar bei 6.000 (!!!) mcg! Wobei – meint Engemann – man den Schweizern gemeinhin ja nicht gerade vorwerfen kann, dass sie sich nicht um das Wohl ihrer Bürger kümmern würden!
Engemann nennt weitere Vergleichswerte: Küche mit Gasherd 4.000 mcg, Zimmer mit offenem Kamin (8.000 mcg) – nur zur Information: sehr verbreitet im grünen Milieu - , die 15 größten Schiffe der Welt stoßen mehr NOx aus als 750 Millionen Pkw zusammen und rund 90.000 Schiffe sind auf den Meeren unterwegs.

Engemann realistisch: Statt Scheinlösungen braucht es jetzt eine abgestimmte Strategie, ohne den Schaden auf die Kunden abwälzen zu wollen. Und da ist sowohl die Autolobby als auch die Bundesregierung gefordert!

Ginsheim-Gustavsburg sagt: Beide Stimmen für die FDP und die erste für Peter Engemann!
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